Der App-gesteuerte Lush Vibrator von Lovense im Test

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Endlich ist es so weit. Wir haben unseren ersten App-gesteuerten Vibrator im Test. In meinem neusten Testbericht erfahrt ihr alles, was ihr über den Lush Vibrator von Lovense wissen müsst und wie er im Praxistest abschneidet.

In letzter Zeit haben wir ja ziemlich viel über den Sex der Zukunft und darüber geschrieben, wie unser Sexleben zunehmend technisiert wird. Wir haben außerdem Virtual Reality Pornos getestet und ich weiß dank des SenseTubes inzwischen, wie es ist, mit einem Masturbator den eigenen Virtual Reality Porno zu Steuern. Wir haben auch schon gesehen, wie gruselig dystopisch es in einer Sexpuppenwerkstatt zugehen kann.

Und jetzt endlich kann ich auch einen weiteren Bereich der hochtechnisierten Sexspielzeuge unserer Sammlung hinzufügen: Den der Appgesteuerten Vibratoren.

Wurde ja auch mal Zeit.

Der Lush von Lovense ist unser heutiges Testobjekt. Ihr erfahrt im Test, wie das mit dem Steuern per App überhaupt funktioniert, was er so alles mit eurem G-Punkt anstellt und ob man ihn wirklich unbemerkt in der Öffentlichkeit benutzen kann.

Gesponsert bekommen haben wir das schöne Gerät von Playful.ch, ein Online Sexshop aus Zürich.

Lovense als Teledildonic Pionier

Lovense hat nach eigenen Angaben bereits 2010 den ersten Internet gesteuerten Vibrator auf den Markt gebracht und war damit nach eigenen Angaben der erste Anbieter von Teledildonic Spielzeugen. Bis heute hat Lovense seine Gerätschaften kontinuierlich weiterentwickelt und so hat der Teledildonic Pionier inzwischen neben dem Lush, den ich euch heute vorstelle, noch den Rabbitvibrator Nora, den Masturbator Max und den Teledildonic Buttplug Hush im Angebot.

Zugegebener Maßen habe ich den Produkten von Lovense bisher wenig Beachtung geschenkt. Interessanter fand ich da schon die Konkurrenz Kiiro oder OhMiBod. Der Grund ist die Webseite. Die englische Version ist schon nicht so pralle, bei der deutschen Version lässt sogar gleich mal der Google Translator grüßen. Und wie das eben so ist, wenn die Webseite schon nicht besonders mit Qualität glänzt, erwartet man auch von dem Produkt dann nicht allzu viel.

Aber hey, wenns den Vibrator für umsonst gibt, dann sage ich natürlich nicht nein. Der Sponsor playful.ch ist übrigens ein ziemlich schicker Online Erotikshop mit einem netten, einfallsreichen Design, einem Sortiment mit Top Marken und einem Ladengeschäft in Zürich.

 

Der Lovense Lush Vibrator im Haptiktest – Verpackung, Verarbeitung und Material

So bekam also ich eines schönen Tages Post aus der Schweiz. Der Lush kommt ordentlich verpackt nach Hause. In einer einfachen weißen Box, die vor allem mittels Piktogrammen sofort ziemlich deutlich macht, was sich darin verbirgt und was man damit tun kann. Ansonsten ist die Verpackung in englisch betextet – allerdings reichen auch schon die Bildchen, um zu verstehen, wie der Vibrator funktioniert.

Lovense Lush Verpackung

Öffnet man die Kiste, wird man gleich in grellem Pink angestrahlt. Der Vibrator ist in einem weichen Schaumpolster eingelassen, was wirklich hübsch und wertig aussieht und schonmal einen guten ersten Eindruck macht. Sinnvoll wäre es vielleicht noch gewesen, ein paar Aussparungen mit einzufügen, um das Herausnehmen des Vibrators etwas zu erleichtern.

Lovense Lush innen

Einmal rausgeholt, folgt der erste Test, den ich bei jedem neuen Sexspielzeug mache, um gleich vorab zu entscheiden, ob ich es ausprobieren werde, oder doch lieber zurückschicke: der Geruchstest.

Also, Vibrator an die Nase gehalten, einmal tief eingeatmet – und – er riecht nach nichts. Perfekt. Geruchstest bestanden.

Als Material wurde demnach schonmal nicht das billigste Silikon verwendet. Es lohnt sich also, das Produkt etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Von außen sieht es von der Verarbeitung her wirklich gut aus. Beim genaueren hinschauen, erkennt man zwar ringsherum eine leichte Naht, die sicher von der Produktion stammt, doch die macht sich sonst nicht bemerkbar. Das Silikon fühlt sich wunderbar glatt an – in etwa so, wie das Silikon vom iWand.

Von der Form her erinnert der Lush an ein überdimensioniertes Sperma mit einem Buckel. Ein oval geformter Vibrationskörper mit einer kleine Ausformung an einer Seite und mit einem dünnen Schwanz dran, in dem sich die Antenne verbergen dürfte. Die Form des Vibrationskörpers zielt darauf ab, möglichst genau den G- bzw. A-Punkt zu stimulieren.

Der erste Haptiktest ist also bestanden – von außen sind keine Mängel zu erkennen. Vielmehr scheint der Lush von guter Qualität zu sein und hat auch ein schickes Design.

 Lovense Lush

Das bietet die Appsteuerung des Lovense Lush

Am Vibrator selbst gibt es genau einen Knopf, der dazu dient, das Gerät zu aktivieren. Für alles weitere wird das Smartphone zur Hand genommen. Ist das gerade mal nicht verfügbar, kann durch wiederholtes Betätigen des Knopfes auch durch verschiedene vorprogrammierte Vibrationsprogramme geschaltet werden.

Die App, welche es im Appstore bzw. Google Playstore gibt, trägt ganz diskret den Namen Wearables.
An sich wirkt die App sehr solide, ist intuitiv aufgebaut und einfach zu bedienen. Hat sich die Lovense-App einmal mit dem Lush G-Punkt Vibrator verbunden, kann der Spaß auch schon losgehen.

Zur Steuerung gibt es drei Möglichkeiten:

1. Steuerung mit dem eigenen Smartphone via Bluetooth

Dafür verbindet sich das eigenen Smartphone via Bluetooth mit dem Vibrator. Mittels Tippen kann der Vibrator zum Leben erweckt werden und je länger man den Finger drauf hält, um so stärker vibriert er. So kann man eigene Vibrationsmuster erstellen, abspeichern und wiederholen lassen. Oder mittels einer anderen Funktion kann auch eine Vibrationsstärke „festgehalten“ werden, sodass der Finger vom Display genommen werden kann.

2. Steuerung mittels eines zweiten Smartphones

Auch hier muss ein Smartphone per Bluetooth mit dem Lush verbunden werden. Jedoch kann sich mittels der App mit anderen Nutzern befreundet und verbunden werden. Die Kontrolle über die Vibrationen des Teledildonic-Geräts kann dann an eine solche befreundete Person abgeben werde. Auf diese Weise kann der Vibrator von überall auf der Welt gesteuert werden, solange nur ein Smartphone in der Nähe des Vibrators mit ihm verbunden ist.

3. Steuerung per Geräuschaktivierung oder Musik

Besonders interessant ist auch die Steuerung per Geräuschaktivierung oder Musik. Bei der Geräuschaktivierung reagiert der Vibrator auf die Lautstärke der Umgebung, welche das Handy aufnimmt. Um so lautere und höhere Töne, desto stärker die Vibration. Das verspricht besonders spaßig auf Partys zu werden.
Bei der Musikaktivierung kann einfach in der App ein Song auf dem eigenen Handy ausgewählt und abgespielt werden und der Vibrator synchronisiert sich dann mit den Beats. Die Heavymetalfraktion hat hier eindeutig entscheidende Vorteile

Es gibt auch noch die Möglichkeit, sich parallel mit mehreren Geräten zu verbinden oder sich gegenseitig mit dem Gerät des Partners zu verbinden – er bedient zum Beispiel den Lush und sie das Gegenstück, den Hush. Da wir aber nur den Lush unser Eigen nennen dürfen, konnten wir die Funktion nicht ausprobieren.

 Lovense Lush Appsteuerung

Einfache Verbindung und nützliche Remote Control

Das Verbinden des Lovense Wearables mit dem Smartphone funktioniert, wie gesagt, problemlos. Sowohl Android als auch Apple Smartphones können mit dem Gerät connecten. Sogar die iWatch ist mit dem Lush kompatibel. Die Fernsteuerung funktioniert über Bluetooth, kann aber auch über das Internet und ein zweites Smartphone auf eine unbegrenzte Entfernung erweitert werden. Nur ab und zu gibt es mal kurze Verbindungsabbrüche.

Die Remote-Control-Funktion haben wir auch gleich zu schätzen gelernt. Als junge Eltern ist das mit dem erfülltem Sexleben ja so eine Sache. Denn kleine Kinder haben ein untrügliches Gespür dafür, wenn die Eltern Sex haben wollen. Und wie sollte es anders sein – natürlich musste unsere Jüngste am Testabend prompt Krawall machen. Aber hey, kein Problem. Mit Remote-Control wird Händchenhalten am Gitterbett und gleichzeitig die Frau mit einem Vibrator befriedigen zum Kinderspiel.

Vibrationstest – so stark vibriert der Lush

Sowohl die Haptik als auch die Apptechnik überzeugen auf ganzer Linie. Doch wie sieht es denn mit den Vibrationen aus? Das kleine Video hier von Lovense gibt schon mal einen guten Eindruck darüber, was für einen Wums das kleine Gerät hat.

 

 

Der Vibrator summt wie eine wildgewordene Hornisse – muss er auch, denn schließlich soll er den G-Punkt zum Klingeln bringen und muss nicht nur die Klitoris stimulieren, welche sich meist schon mit etwas weniger, feineren Vibrationen zufrieden gibt.

Mit so starken Vibrationen geht allerdings natürlich auch immer eine gewisse Lautstärke einher. Zumindest im „Trockentest“ erscheint uns das dann doch etwas zu laut, um es unbemerkt auch in der Öffentlichkeit nutzen zu können. Bleibt abzuwarten, wie es eingeführt klingt.

Dank des angenehm gleitfähigen Materials ist das Einführen nach einem anregenden Vorspiel beziehungsweise unter der Zuhilfenahme von etwas Gleitgel kein Problem. Lustig sieht es aus, wenn dann nur noch der kleine Antennenschwanz rausschaut.

Und Tatsache, einmal drin, ist der Lovense Vibrator kaum noch zu hören. Ich würde jetzt zwar nicht so weit gehen, dass er lautlos ist, aber schon gut gedämpft. Also, im Kino bei einer dramatischen Stelle auf volle Power schalten: Eher ungünstig! Unterwegs auf einem belebten Fußweg einschalten oder bei der Party: Kein Problem!

Praxistest – Der Lush als Vibrator für G-Punkt Liebhaberinnen

Kommen wir nun zum Praxisteil. Ein Vibrator kann von noch so guter Qualität sein und so viel technischen Schnickschnack haben, wie er will – am Ende kommt es darauf an, ob er auch sein Kerngeschäft zufriedenstellend erledigt. Und das ist nunmal der Orgasmus. Folgt man dabei den Reaktionen der ganzen Camgirls zu dem Vibrator, ist der Lush wohl die reinste Orgasmusmaschine. (Lies etwas weiter unten mehr zum Thema Lovense und das Camgeschäft.) Doch ist natürlich nicht so ganz klar, wieviel bei dem Camgirls Show ist, um die Zuschauer glücklich zu machen, und was alles allein auf die Vibrationen des Lush zurückzuführen ist.

Voller Vorfreude haben wir uns deshalb mal einen Abend Zeit genommen, um den Lush auf Herz und Nieren zu testen. Tja, und leider, leider mussten wir feststellen, dass er nicht der persönlichen Präferenz meiner Frau Valentina entspricht. Die Vibrationen sind wirklich stark und gut, aber reichen nicht aus, um sie in orgiastische Höhenflüge zu bringen. Zumindest nicht allein durch das Einführen und anschließende Vibrieren.

Ich möchte dem Lush allerdings nicht gleich eine Dysfunktionalität unterstellen, da Valentina doch recht unempfindlich gegenüber vibrierender Stimulation am G-Punkt ist. Finger oder auch ein Schwanz funktionieren da doch wesentlich besser.

Aber, man muss ja deshalb nicht gleich die Flinte ins Korn werfen bzw. den Vibrator in der Versenkung verschwinden lassen. Schließlich vibriert der Lush ja ziemlich ordentlich und liefert an anderer Stelle vielleicht befriedigendere Ergebnisse. Also, den Lush am Schwanz ähm Antenne gepackt, lässt er sich doch auch recht passabel für die Klit verwenden. Dort kommen die Vibrationen gut an, auch wenn er sich nicht ganz so leicht positionieren lässt und wenn man ihn am Körper anfasst, dann vibriert gleich die ganze Hand mit, was natürlich eher störend ist. Da ist es schon praktischer, wenn ein Partner oder eine Partnerin dabei ist, um frau damit zur Hand zu gehen. Ja, und an der Klit erfüllt der Lush Vibrator seine Job zufriedenstellend.

Als wirklich gut empfunden haben wir die individuelle Steuerung per App. Funktioniert ohne Probleme und nahezu ganz ohne Verzögerung. Dieses daraus resultierende Kontrolle abgeben, hat Valentina sehr gefallen. Das Unerwartete, wenn der Vibrator unter meiner Kontrolle auf einmal voll aufdreht und ihr dann doch die ein oder andere Reaktion oder spitzen Schrei entlockt. Unbezahlbar.

Ja, der Lush macht jede Menge Spaß, auch wenn er, zumindest bei uns, bei eingeführter Verwendung jetzt nicht unbedingt für eine außergewöhnliche Erregung oder gar einen Orgasmus gesorgt hat. Ist aber auch nicht so schlimm, denn dafür gibt es ja dann noch diverse andere Möglichkeiten.

Das Lovense Toy im Praxiseinsatz auf der Erotikparty

Zu einem Praxistest eines App gesteuerten Vibrators gehört natürlich auch der Feldeinsatz. Wie gut, dass der nächste Besuch einer Erotikparty kurz bevor stand – der perfekte Einsatzort für den Lush. Da braucht sich auch bei gegebenfalls intensiveren Reaktionen, keine Sorgen gemacht zu werden.
Mit dem Lush präpariert ging als also auf Party. Der Vorteil eines Partyeinsatzes – die Lautstärke des Geräts spielt wirklich keinerlei Rolle. Schon die Fahrt dahin war sehr spaßig, denn natürlich konnte ich nicht widerstehen, ihn bereits dort zu testen. Und auch wenn Valentina nicht so extrem auf die Vibrationen anspringt, bereitete es ihr doch Mühe, eine gewisse Unpässlichkeit in der Bahn zu verbergen.
Im Club dann bot es sich natürlich an, den Geräusche-Modus mal zu erproben. Also, Frau auf die Tanzfläche geschickt, Vibrator angeworfen. Wenig überraschend – bei der Lautstärke im Club läuft der Lush Vibrator natürlich immer auf Hochtouren. Aber leider, leider, schaffe ich es nicht, Valentina ernsthaft aus dem Tritt zu bringen. Aber, das lässt sich ändern. Ganz einfach den Vibrator neu positionieren und zwar nicht innen am G-Punkt, sondern außen an der Klit. Endlich kann der Spaß richtig losgehen. An der Bar, auf der Tanzfläche, beim Stehen, beim Sitzen, ganz einfach überall, hatte ich jetzt die Kontrolle über sie. Das hat sowohl mir als auch ihr sehr gefallen. Besonders, wenn sie gerade was zu trinken bestellen will, sie aber auf einmal von einem heftigen Vibrieren in ihrem Höschen abgelenkt wird. Dieser Reiz des Unerwarteten und die Macht, die davon ausgeht, hat wirklich ihren besonderen Reiz…

Aber ich möchte gar nicht weiter ins Detail gehen, sondern ganz einfach auf das folgende Video verweisen. Das verwendete Gerät ist zwar nicht der Lush, aber ungefähr so kann es aussehen, wenn er in der Öffentlichkeit verwendet wird. (SFW)

 

 

Lovense Lush und die Revolutionierung der Cam-Shows

Teledildonics wie der Lush bieten allerdings nicht nur für den privaten Hausgebrauch interessante Möglichkeiten, sondern nehmen zunehmend auch Einfluss auf das Geschäft mit den Live Cam Shows.
Bei der Entwicklung ursprünglich sicher nicht so intendiert, hat sich der Lush und andere Teledildonics wie die von Kiiro oder OhMiBod zu einem richtigen Money-Feature für die Cam-Girls entwickelt. Die meisten Camshows, die mittlerweile auf verschiedenen großen Portalen zu finden sind, funktionieren nach einem Tip-System. Die Zuschauer können per Chat eine bestimmte Anzahl an sogenannten Coins oder Token bieten, damit das Cam Model diverse Tätigkeiten ausführt. Das ist in etwa vergleichbar mit dem Strip-Dollar, den man einer Tänzerin im Stripclub unter den String oder sonst wo hin steckt. Der Lovense kann nun mit diesen Tips gekoppelt werden. Jedesmal, wenn jemand ein Gebot abgibt, fängt er an, zu vibrieren. Und um so mehr Tokens fließen, um so stärker und länger vibriert der Lush.

Um die Beliebtheit des Lovense Lush im Cambusiness herauszufinden, habe ich – im Namen der Wissenschaft und für diesen Artikel – eine umfassende Feldstudie durchgeführt, die mich allerdings gerade mal zwei Minuten gekostet hat.

Zehn Sekunden, bis ich über Google auf der Camseite Chaturbate gelandet bin. (Absolut NSFW!, deshalb keine Verlinkung.) Zehn weitere Sekunden, um die ersten 5 gefeaturten Camgirls anzuklicken. Und nochmal anderthalb Minuten, um festzustellen, dass alle Darstellerinnen einen Lush in oder auf ihrem Intimbereich hatten. Ungelogen. Ich hatte erwartet, dass vielleicht die eine oder andere das Ding benutzt. Aber nicht, dass anscheinend so ziemlich jede dieser Frauen einen für ihre Show nutzt. Der Filter #Lovense bringt sogar ein Ergebnis von 7 Seiten a 90 Camshows …

Lovense ist dort also dick im Geschäft. Ist aber auch ein Win-Win für Zuschauer und Camgirl. Das Camgirl darf ein paar nette Vibrationen spüren und verdient ordentlich Geld, während der Zuschauer das Gefühl hat, das Camgirl zum Orgasmus gebracht zu haben.
(Die weitere halbe Stunde, die ich gebraucht habe, um die 5 Tabs mit den Camgirls wieder zu schließen, sei an dieser Stelle mal ganz dezent verschwiegen…)

Lovense Lush – Zusammenfassung und Fazit

Der Lush von Lovense ist ein App gesteuerter Vibrator oder auch sogenannter Teledildonic. Mittels Bluetooth kann er per App mit dem Smartphone verbunden werden, von dem aus man den Vibrator dann steuert. Dabei kann die Inhaberin des Lush mittels Verbindung übers Internet die Kontrolle an einen weiteren Mitspieler abgeben. So kann der Lush von überall aus bedient werden.

An der Haptik gibt es nichts auszusetzen – Verarbeitung, Form und Design sind gut und auf die Stimulation des G-Punkt ausgerichtet.

Die App ist intuitiv und übersichtlich aufgebaut und lässt sich leicht bedienen. Kein überflüssiger Schnickschnack, sondern wirklich nur die benötigten Funktionen. Die Verbindung mit dem Lush funktioniert ebenfalls tadellos, es gibt während des Einsatzes nur hin und wieder kurze Verbindungsabbrüche.

Allein von den Vibrationen her hat er Valentina nicht als Orgasmubringer überzeugt. Doch ich denke, da kommt es stark auf die persönlichen Präferenzen an – vielleicht verhilft er einer Frau mit einem etwas empfindlicheren G-Punkt zu ganz neuen orgiastischen Höhenflügen. So oder so macht der Vibrator auf jeden Fall Spaß. Behelfsmäßig lässt sich der Vibrator ja auch mittels des Slips auf der Klit positionieren, wo er dann doch zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Dabei punktet der Vibrator natürlich mit der Appsteuerung und dem besonderen Reiz des Spiels in der Öffentlichkeit und des Unerwarteten.

Wer mal ein neues, aufregendes Sexspielzeug probieren will, dem sei der Lovense Lush Vibrator wärmstens empfohlen.

Ganz zum Schluss auch nochmal Dank an playful.ch für das zur Verfügung Stellen dieses kleinen besonderen Kleinods der Lust.


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Autorenprofil

Sascha

Sascha ist für das Redaktionelle bei Erosa zuständig. Vater zweier Kinder, verheiratet in einer offenen Ehe, geboren, aufgewachsen und wohnend in Dresden. Er hat schon immer ein brennedes Interesse an allem, was mit Erotik, Sexualität und Beziehung zu tun hat. Sein besonderes Steckenpferd sind Sextoys.
Er arbeitet freiberuflich als Texter. Sein Angebot findest du hier auf Erosa unter „Wir“.

2 Kommentare

  1. Als sehr wissbegieriger, langjähriger frage ich doch
    was bitte ist
    Absolut NSFW!
    Schon mal ein herzliches
    Dankeschön in die Runde
    sagt
    Bert

    • Sascha

      NSFW steht für Not save for Work – das bedeutet, dass man sich die Seite lieber nicht auf Arbeit anschauen sollte, weil da zum Beispiel pornographische Inhalte zu sehen sein könnten. Das könnte dann doch den einen oder anderen Arbeitgeber irritieren. Auch für die Öffentlichkeit sind so gekennzeichneten Links eher ungeeignet.

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