glanzstück-glas – von der Schnapsidee zum edlen Glasdildo (mit Rabattcode)

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Wie kommt man eigentlich auf die Idee Dildos aus Glas herzustellen? Wenig überraschend ganz genau so, wie man es sich vorstellt: an einem geselligen Abend mit entsprechendem Alkoholfluss. Besonders, wenn eine begeisterte Dildonutzerin auf einen hauptberuflichen Glasbläser trifft. Wir haben das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Liaison getestet.

In der heutigen Zeit haben es die klassischen Kunsthandwerke aber auch nicht leicht. Das bekommen die Holzkünstler aus dem Erzgebirge zu spüren, aber auch die Glasbläser aus der Oberpfalz. Es gilt also, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Wie das funktionieren kann, hat der Familienbetrieb WaldMichlsholdi einige Kilometer westlich von Nürnberg bereits eindrucksvoll bewiesen. Statt filigranen Holzfigürchen verlassen inzwischen Bärenzunge, Waldfee und Eichelhauer die Drechselbank – alles stattliche Holzdildos.

Nun saßen also an einem geselligen Abend Caro (besagte Dildonutzerin und Gründerin von glanz-stück), ihr Partner Patrick und ein befreundeter Glasbläser in gemütlicher Runde zusammen. Und wie das eben bei so einem geselligen Abend ist, spinnt man zur späten Stunde die verrücktesten Sachen zusammen. Dabei muss wohl auch das Wort Glasdildo gefallen und haften geblieben sein. Denn die Idee ließ Caro und die anderen Beiden nicht mehr los. Wahrscheinlich dachten Sie, dass, wenn die Holzschnitzer Sextoys herstellen können, können wir auch welche aus Glas herstellen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, welche Faszination Sexspielzeuge ausüben können. Deshalb wundert es mich überhaupt nicht, dass aus der ursprünglichen Schnapsidee heraus schließlich Ende 2016 im beschaulichen Amberg glanzstück glas gegründet wurde. Fortan wurden nicht mehr nur Weihnachtskugeln und Co. geblasen, sondern Glasdildos mit spitzen Lippen in Form gebracht.

Das Ergebnis dieses unternehmerischen Versuchs sind wunderschöne Glasdildos, jeder davon ein Unikat, weil alles handgefertigt wird. Glanzstück war so nett, uns eines ihrer Unikate für einen Produkttest zu sponsern.

Glasdildos als Sextoys

Glas ist nicht unbedingt das Material Nummer eins, an das man denkt, wenn man sich ein Sextoy vorstellt. Ist Glas doch kalt, hart und vor allem zerbrechlich. Und Glassplitter will im Dildo-Einsatzgebiet doch nun wirklich niemand haben. Aber, neben Silikon und anderen Jellymaterialien hat sich Glas mittlerweile zu einem ausgesprochen beliebten Material für Dildos gemausert.

Nicht zu Unrecht, denn Glas als Material bringt einige Vorteile mit sich. So ist es wunderbar glatt und gleitfreudig und damit leicht einzuführen. Durch das relativ hohe Eigengewicht liegen die Dildos sehr angenehm in der Hand und haben ein leichtes Handling.

Für ein besonderes Prickeln sorgen Glasdildos außerdem dank ihrer ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeit. Sie passen sich superschnell an die Temperatur an, was ein reizvolles Kalt-Warm-Spiel ermöglicht.

Allerdings würde ich dringend davon abraten, einen Dildo aus Glas erst in den Froster zu packen und danach in heißes Wasser. Das könnte das Material durchaus zum Reißen bringen.

Aber so ein Glasdildo ist auch immer Geschmackssache. Denn während die Silikonequivalente in der Regel doch recht weich und nachgiebig sind, sind die Glas Toys einfach nur hart. Das mag manchen gefallen, anderen aber wiederum nicht …

Glasdildo im Test

Sicher verpackt

So ein zerbrechliches Frachtstück muss natürlich auch bruchsicher verpackt werden. Dementsprechend prangte auf dem Paket auch ein großes rotes Klebeband „VORSICHT ZERBRECHLICH!“. Innen war es vollgepackt mit einem Sack Füllmaterial. Man wollte wohl doppelt und dreifach sicher gehen, dass das Toy auch in einem Stück ankommt.

Nach etwas graben habe ich dann schließlich eine schicke Holzkiste gefunden. Dem Preissegment entsprechend (die Glanzstücke sind nicht gerade billig), ist der Glasdildo wirklich hübsch verpackt. Die Holzkiste fällt positiv auf, leider wurde jedoch das gute Verpackungsdesign nicht bis zum Ende durchgezogen. Denn das Toy liegt innen drin einfach nur auf schnödem grauen Schaumstoff – das hätte ruhig etwas samtiger und edler sein können.

 

 

Aber hey, das ist Jammern auf hohem Niveau. Wenn man den Schaumstoff herrausnimmt, lässt sich die Kiste außerdem wunderbar als Aufbewahrungsort für weitere Spielzeuge benutzen. Bei uns ruht neben dem Glasdildo und Gleitgel auch unsere geliebte Soraya staubsicher verschlossen in der hölzernen Kiste. Praktisch.

Unikate Glasdildos

Glanzstück-glas bieten ihre Glasdildos in vier Kategorien an: Luxury Line, Sensitive Line, Adventure Line und Limited Edition. Bei Luxury bekommt man recht preisintensive, mit Gold veredelte Exemplare, während bei der Sensitive Line eher farblich schöne, aber von der Form her recht gewöhnliche Glastoys gelistet sind.

Mein Exemplar ist ein Bubble British Blue Glasdildo aus der Adventure Line. Auf einer stattlichen Länge von 23 cm (davon 20 cm einführbar) hat er eine gewellte Form mit einer runden Spitze und einem knubbligen Griffstück. Er wiegt 490g und ist damit zwar einerseits für einen Dildo ziemlich schwer, andererseits liegt er dadurch aber auch gut in der Hand. Gefertigt ist das Glastoy laut Herstellerangaben zu 100% aus bleifreiem Glas und ich kann nichts erkennen, was das in Zweifel ziehen könnte.

 

Der Glasdildo von glanzstück glas in seiner vollen Pracht.

 

Der Bubble British Blue besitzt eine blau-weiße Maserung, die in dem Glas eingeschlossen ist. Es sieht wirklich schön aus, wie sich die Farben ineinander vermischen und sich den Schaft entlang ziehen. Da wohl jedes Stück handgefertigt wird, ist auch jede Musterung ein Unikat, sodass sie sich von Glanzstück zu Glanzstück unterscheiden kann.

Der Praxiseinsatz für den Glasdildo

Und hinein ins bunte Vergnügen. Um gleich mal die Wärmeleitfähigkeit zu testen haben wir den Bubble erstmal auf die Heizung gelegt und uns anderweitig warm gemacht.

Zu unserer Freude dauerte es jedoch nur wenige Minuten, bis der Glasdildo eine ausgesprochen angenehme Betriebstemperatur erreicht hat und bereit zum Einsatz ist. Problemlos gleitet das warme Stück Glas hinein und fühlt sich auch gleich richtig gut an. Langsam, Stück für Stück eingeführt, kann Valentina auch jede der geschwungenen Rundungen fühlen, die das Toy zu bieten hat. Dabei bietet das untere Griffstück einen guten Halt, sodass man den Dildo in Aktion nicht aus der Hand verliert und gut „bedienen“ kann.

Oder, um es mit den knappen Worten meiner Frau zu sagen: „Perfekte Form, gute Größe, super Dildo.“

Bei der Meinung zum Gewicht sind wir uns noch nicht so ganz einig. Ich finde den Dildo durch die Schwere gut in der Handhabung, wenn Valentina ihn selbst benutzt findet sie ihn jedoch zu schwer. Gleichzeitig fühlt sich für sie jedoch das Gewicht innen drin wiederum sehr angenehm an.

 

Angenehme Wärme

Das Beste ist Valentinas Meinung nach aber tatsächlich der Punkt, dass er so wunderbar glatt und vor allem warm ist. (Vorausgesetzt natürlich, man wärmt ihn vorher an) Damit kommt der Glasdildo schon recht nah an den Real Deal heran. Das Einzige, was sie ein wenig stört, ist die Härte – sie hätte es dann doch lieber ein wenig softer. So eignet sich der Glasdildo eher für ruhige, langsame, dafür aber intensive Bewegungen als für heftiges Hin- und Herbewegen.

Das passt gefühlt aber auch irgendwie viel besser zu dem Toy. Vom Aussehen, von der Form und von der ganzen Erscheinung her, macht es auf mich eher einen sinnlichen Eindruck, obwohl es gleichzeitig ja ziemlich hart ist.

Vorsicht bei der Verwendung von Öl und Gleitgel!

Wenn ihr Öl oder Gleitgel zum Liebesspiel verwendet, solltet ihr mit dem Glasdildo besonders vorsichtig umgehen. Denn er wird dann furchtbar glitschig und rutschig. Während es beim Silikondildo vielleicht noch ganz unterhaltsam ist, wenn er aus der Hand flutscht, ist das bei einem Glasdildo eher semioptimal. Besonders, wenn er in der Folge auf einen harten Untergrund knallt. Glas, in welcher Form auch immer, ist nunmal Glas und splittert entsprechend leicht. Und es wäre wirklich Schade um solch ein Glanzstück.

 

Leichte Reinigung

Nach dem erfolgreichen Liebesspiel sollte man es natürlich nicht versäumen, das Spielzeug wieder zu reinigen. Schließlich sollen sich darauf ja nicht irgendwelche Verunreinigungen oder Bakterien ansiedeln.

Sauberkeitsfanatiker und -fanatikerinnen werden deshalb ihren Heidenspaß an dem Glanzstück haben. Denn die glatte Glasoberfläche besitzt natürlich keinerlei Poren, wo sich irgendetwas festsetzen könnte. So kann das Toy ganz einfach unter fließendem Wasser und unter Zuhilfenahme von etwas Seife gereinigt werden. Auch ist der Einsatz fast jeden Reinigungsmittels oder Gleitgels unbedenklich. Bei Sextoys aus Silikon muss man ja immer darauf achten, dass man keine öl- oder silikonhaltigen Gleitgele benutzt.

Nutzerinnen, die besonders gründlich sein wollen, nehmen zusätzlich noch etwas Toycleaner zur Hand.

Fazit – ein Glanzstück aus Glas

Mit ihrem handgefertigten Glasdildo Bubble British Blue ist dem Trio von glanzstück-glas ein wahres Glanzstück gelungen.

Wunderschön im Design, optimal in der Form, hervorragend in der Verarbeitung. Das ist doch mal ein Toy, das wir gerne getestet haben. Von uns bekommt es deshalb auch klar einen Daumen nach oben. Kaufen könnt ihr die schönen Glasdildos im Onlineshop von glanzstück-glas.

Mit dem Rabattcode 25NI4D2YQRLF erhaltet ihr im Onlineshop 15% Rabatt!

 


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Autorenprofil

Sascha ist für das Redaktionelle bei Erosa zuständig. Vater zweier Kinder, verheiratet in einer offenen Ehe, geboren, aufgewachsen und wohnend in Dresden. Er hat schon immer ein brennendes Interesse an Allem, was mit Erotik, Sexualität und Beziehung zu tun hat. Sein besonderes Steckenpferd sind Sextoys. Er arbeitet freiberuflich als Texter. Sein Angebot findest du hier auf Erosa unter "Wir".

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