Buch-Tipp: Mysterien des Lebens: Wie uns Liebe, Eros und Bewusstsein verwandeln.

Dieses Buch ist das fünfte von dem Diplom-Sozialpädagogen, Tantralehrer, Paar- und Sexualtherapeuten Saleem Matthias Riek. Es bietet eine Textsammlung mit dem schönen und verheißungsvollen Untertitel: Wie uns Liebe, Eros und Bewusstsein verwandeln.

Mysterien des Lebens: Wie uns Liebe, Eros und Bewusstsein verwandeln

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ab 16. Mai 2019 21:32

Ein lustvolles Eintauchen in die ihn besonders faszinierenden Mysterien beginnt; bunt und vielfältig, belustigend und erotisierend, beunruhigend und verwirrend, anregend und motivierend. Ich lande im sprudelnden und in die Tiefe gehenden Sog des Leseerlebnis‘. Saleem reißt mich aber nicht nur passiv lesend mit, er inspiriert. Bald auch Euch? Ich kann dieses Erlebnis nur empfehlen. Reichlich Denkanstöße sind uns in jedem der 27 Kapitel gewiss.

Die Reihenfolge des Lesens ist prinzipiell beliebig, ich habe bei Kapitel eins gestartet.
Spätestens in Kapitel fünf hat er mich endgültig gepackt. So unscheinbar in der Mitte eines Absatzes ist der Abschnitt verpackt, der mich sehr berührt hat: „Wir sind Leben, wir sind offene Neugier, wir sind Kreativität und wir sind Hingabe. Und wir sind die Freiheit, all das zu riskieren. Wir sind auch frei, uns all dem zu verweigern, wir haben die Wahl.“

Saleem zeigt viel von sich selbst, kommt authentisch rüber und bringt mich so manches Mal auch herzerfrischend zum Schmunzeln: „Schmollen kann richtig geil sein.“

Er schreibt über unser natürliches Sicherheitsbedürfnis, das an die Angst vor Überraschungen gekoppelt ist. Dem steht die Erotik gegenüber, die durch Konflikte und Wagnisse geschürt wird. Er rät uns daher, ins Risiko hinein zu entspannen. Erst dort entstünde unvorhersehbare erotische Kreativität und der sexuelle Tanz könne sich so in voller Anmut entfalten!

Als Tanguera kann ich seinen Satz dick unterstreichen: „Erotischer Kontakt lebt vom Spiel aus Annäherung und Zurückweisung, so prickelnd wie ein argentinischer Tango.“
Er spricht hierbei von einer besonderen Magie, die viele Menschen eher mit Erotik statt mit Sex verknüpfen und dann Schwierigkeiten haben, einen fließenden Übergang zu geiler Körperlichkeit zu finden beziehungsweise zu kreieren.
Saleem sieht es als unsere Chance und Aufgabe, uns in Gelassenheit zu üben. Wir werden nie vorher wissen, wie unser Begehren ankommen wird, wir sind aber sehr wohl in der Lage, mit dieser Unvorhersehbarkeit tiefe Freundschaft zu schließen.

Ein Kapitel ist ein Plädoyer für die „Zweivernehmlichkeit“. Diese definiert er als die erotische Herausforderung aus unterschiedlichen Begehrlichkeiten, die respektvoll gegenseitig gehört werden. Daraus folgen in späteren Abschnitten Fragen, wie wir mit Vorlieben umgehen, die uns Angst einjagen, wie wir unseren Spielraum für Intimität ausdehnen können.
Saleem beschäftigt sich eingehend mit sexuelle Identitäten, er schaut auf unsere vielfältigen Fantasien und schreibt über das Abschiednehmen von Glaubenssätzen genauso wie über inneres Wachstum, das damit einhergeht.

Er ermuntert uns zur lust- und genussvollen Entdeckungsreise in das Abenteuerland, das jenseits der (Geschlechter-)Klischees liegt, zur neugierigen Erforschung des „Grenzkonflikts Erotik“.
Jedes Kapitel endet mit einer kleinen, provokanten und gehirnschmalz-anregenden Aussage wie: „Nichts ist gewiss. Auch das nicht.“ Oder: „Wenn Männer da sind, müssen sie nicht kommen.“
Wer kann dem daraus folgenden Denkprozess widerstehen?

Autorin: Beatrice Adore

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