Womanizer 2GO im Test – Sexspielzeug im Lippenstiftformat

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Zuwachs in der womanizer-Familie. Mit dem womanizer 2GO kommt das Orgasmuswunder jetzt endlich auch im Handtaschenformat auf den Markt und bringt gleich noch eine ganze Reihe weitere Verbesserungen mit sich. Welche das sind, erfährst du in unserem womanizer 2GO Produkttest.

 

Drei Jahre sind es mittlerweile her, seit das erste Womanizertoy den Sexspielzeugmarkt umgekrempelt hat und bisher ist der Hype um das erste Sextoy mit Orgasmusgarantie nicht abgerissen. Egal, welchen Online Erotikshop man besucht, es wird einem unter Garantie gleich zu Beginn womanizer Werbung an den Kopf geknallt. Wir haben die Entwicklung dieses einmaligen Spielzeuges genau verfolgt. Wir haben den ersten womanizer, der auf den Markt kam getestet, 2015 auf der Erofame mit dem Entwickler Martin Lenke gesprochen und auf der nächsten Erofame neue womanizer Modelle begutachtet – wobei der dort vorgestellte Rabbit-Womanizer leider immer noch nicht auf dem Markt ist. Stattdessen kam mit dem Womanizer Pro40 eine Art womanizer light, der zwar nicht ganz so schick, dafür aber wasserdicht ist. Den haben wir natürlich auch getestet.

Tja, und jetzt ist womanizer mit dem nächsten Modell am Start: dem womanizer 2GO. Gesponsert bekommen haben wir das gute Stück von ORION, eines der Urgesteine im Erotikbusiness, das uns den womanizer freundlicherweise für einen Test zur Verfügung gestellt hat.

So funktioniert der womanizer

Für alle, die bisher noch nicht mit dem womanizer in Kontakt gekommen sind, sei an dieser Stelle noch einmal kurz die Funktionsweise erläutert.

Klassifiziert wird der womanizer meist als Auflegevibrator, also ein Sexspielzeug, welches nicht eingeführt, sondern nur äußerlich, vorzugsweise an der Klitoris, angewandt wird. Dabei ist die Einordnung allerdings nicht ganz richtig, denn der womanizer vibriert nicht – er saugt. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Vibratoren besitzt er keinen Vibrationsmotor, sondern eine neue, revolutionäre Technik, über welche die Klitoris leicht angesaugt und anschließend mit Druckwellen „beschossen“ wird. Eine ganz neue Art der Stimulation, die außerdem kontaktlos ist und somit Überreizungen vorbeugen soll. Patentiert wurde diese Technik unter dem Namen pleasure air technology.

Sicher, es gibt einige Kritik an dem Gerät, da es die Art des Masturbierens stark einschränkt, jedoch ist es in der Lage, aus so ziemlich jeder Frau in Sekundenschnelle einen Orgasmus herauszukitzeln.

In dem nachfolgendem Video wird auch nochmal recht anschaulich erklärt, wie die Technik des womanizers funktioniert.

 

 

Funfact: Auch in Amerika zählt der womanizer zu den meistverkauften Sexspielzeugen überhaupt. Dabei war aufgrund des Namens die Markteinführung gar nicht so einfach. Denn das Wort womanizer bezeichnet in der amerikanischen Umgangssprache unter anderem Hodenbruch.

Der womanizer 2GO im Test

Kommen wir also nun zum Test. Wie immer schauen wir uns das Sextoy erst einmal von außen an und bewerten die Haptik. Wie ist die Verpackung, die Verarbeitung, das Material usw. Daran anschließend kommt es dann zum spannenden Teil – kann der womanizer 2GO im Praxiseinsatz mit seinen großen Geschwistern mithalten? Was macht er besser als die anderen oder vielleicht auch schlechter? All das erfahrt ihr dann im Praxisteil des Tests.

Der Haptiktest des womanizer 2GO

Edle Verpackung für ein lifestyle Produkt

Der womanizer 2GO wurde mir von einem netten DHL-Mann in einem roten Paket überreicht. Aus ökologischen Gründen hätte ORION ihn vielleicht auch noch etwas sparsamer verpacken können, denn in die Kiste hätten bestimmt 10 Exemplare gepasst.

Die Verpackung des womanizers hingegen ist richtig edel. Hier merkt man deutlich, welcher Anspruch mittlerweile hinter so einem Produkt steht. Es werden nicht mehr einfach nur Sexspielzeuge verkauft, sondern Lifestyle Produkte. Das ist schon auffällig geworden bei dem SenseVibe von Sensemax, wo der Vibrator eine stylische Aufbewahrungsbox in Form eines Designerbrillenetuis hat. Auch womanizer setzt hier bei der Verpackung auf die Anpassung an etablierte Lifestyle- und Wellnessartikel. Stellt man die Womanizerbox in das Parfumregal eines Drogeriemarktes, ist sie nur schwer von den anderen Parfumverpackungen zu unterscheiden. Die perfekte Assimilation.

 

Womanizer 2GO im Parfumregal

Na, wer findet den Womanizer 2GO?

Die Verpackung ist in einem elegantem Design gestaltet. Die Vorder- und Hinterseite sind in einem hellem Grün gehalten, die Box an sich in einem pink-rötlichem Ton. Auf der Vorderseite befindet sich ein glänzender breiter, goldener Streifen auf dem verschnörkelt der 2GO Schriftzug eingebracht ist. Auf der Rückseite der Verpackung gibt es nochmal die wichtigsten Infos zum Produkt und was alles enthalten ist.

Ein weiteres Highlight der Verpackung ist die Art, wie man sie öffnet. Am besten kommt Sie zur Geltung, wenn man die Box aufrecht hinstellt und anschließend den Magnetverschluss an der Oberseite löst, denn dann klappt die Frontabdeckung nach unten und es präsentiert sich der neue womanizer 2GO in seiner ganzen Pracht. Er ist in eine angeschrägte Kunststoffschale eingelassen. Sieht alles sehr stylisch aus.

 

 

Alte Technik in neuem Gewand

Was bei der Verpackung begonnen hat, setzt sich bei dem eigentlichen Produkt in Style und Design fort. Der womanizer für die Handtasche sieht von außen aus wie ein überdimensionierter Lippenstift. Vielleicht hatten die Macher im Sinn, dass er so unauffällig in der Handtasche transportiert werden könnte und dabei evtl. sogar mit einem echten Lippenstift verwechselt werden könnte, aber mit einer länge von knapp 13 cm und einer breite von 3 cm wäre das schon ein sehr merkwürdiger Lippenstift. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass man ihn mit einer Parfümflasche verwechseln könnte. Aber, Lippenstift hin, Parfümflasche her – zumindest würde man hinter diesem Design nur schwerlich ein Sextoy vermuten und von Größe und Design her ist er vollkommen handtaschentauglich.

Mein Exemplar ist äquivalent zur Verpackung in Grün/Pink gehalten und mit einem goldenen Band aus Kunststoff abgesetzt. Auf der Oberseite befindet sich ebenfalls in Gold das womanizer Logo. Es gibt allerdings auch noch die Farbvarianten Schwarz und Weiß, welche ich noch wesentlich schicker und eleganter finde und zumindest das schwarze Exemplar scheint auch noch aus anderen Materialien zu bestehen.

 

womanizer 2Go Varianten

Bild mit freundlicher Genehmigung von Orion

 

Nimmt man den Deckel ab, kommt darunter tatsächlich ein Lippenstift zum Vorschein. Ich meine, auch hier besteht keinerlei Verwechslungsgefahr, mit einem echten Lippenstift, es sei denn frau war erst kürzlich zur vierten Lippen-Aufspritzkur und braucht dann halt einfach ein etwas größeres Exemplar.
Aber streng genommen, wird der 2GO am Ende ja doch als Lippenstift verwendet, nur eben für die Lippen eine Etage weiter unten. Denn, während Loreal und Co. einem Kussmund die richtige verführerische Farbe verleiht, wird der womanizer 2GO die anderen Lippen ebenfalls zum Erröten bringen.

Das Kopfstück, welches auf die Klitoris gesetzt wird, ist leicht angeschrägt, in dem selben pink-rosanen Farbton wie die Verpackung gehalten und sitzt auf einem goldenen Schaft. Das Kopfstück kann für Reinigungszwecke übrigens einfach abgezogen werden.

 

Bei den Punkten Material und Verarbeitung brauche ich mich bei womanizer gar nicht groß weiter auslassen. Das Kopfstück ist aus hochwertigem medizinischen Silikon, der Körper aus Kunststoff. Nichts sondert irgendeinen Geruch ab und die Verarbeitung ist auch Tip-Top. Wie immer wird sich aber erst über einen längeren Nutzungszeitraum herausstellen, ob die Qualität wirklich das hält, was sie auf den ersten Blick verspricht.
Etwas edler wäre es natürlich noch, wenn sowohl der Schaft als auch das goldene Band nicht einfach nur aus Plaste, sondern aus Metall bestehen würde, aber das ist jetzt schon Jammern auf hohem Niveau. (Was bei einem Preis von 159€ aber durchaus schonmal erlaubt sein sollte.)

Für die Steuerung befindet sich an der Unterseite ein einzelner Knopf, welcher gedrückt gehalten werden muss, damit sich das Sextoy einschaltet. Einmal an, kann frau durch fünf Stufen schalten und es mit längerem Gedrückthalten auch wieder deaktivieren. Ebenfalls an der Unterseite befindet sich die DC-Buchse zum Laden.

Zubehör zum womanizer

Versteckt unter der Plasteschale ist noch etwaiges Zubehör. Zum einen befindet sich dort das Ladekabel, damit das Wundergerät auch in Betrieb genommen werden kann sowie eine Anleitung. Auch noch mit dabei ist ein zweites, größeres Kopfstück. Denn der erste womanizer hatte das Problem, dass er nicht mit jeder Anatomie kompatibel war, weshalb inzwischen jedem womanizer ein zweiter Stutzen beiliegt, der auch auf größere Kitzler passt.

Womanizer 2GO ink. Kappe

womanizer reinigen – so geht es

Ebenso wie der womanizer p40 ist auch der womanizer 2GO 100% wasserdicht, also auch für den Einsatz in der Badewanne geeignet. Das ermöglicht zugleich eine besonders gründliche Reinigung des womanizer 2GO. Für diese müsst ihr folgende Schritte durchführen:

  1. vorab: ihr dürft das Ladekabel bei der Reinigung natürlich nicht angeschlossen haben
  2. dann müsst ihr als erstes das Kopfstück abziehen
  3. Kopfstück separat in warmen Wasser reinigen und evtl. auch zusätzlich noch mit Sextoy Reiniger einsprühen und auswischen
  4. die Druckkammer des womanizer 2GO ebenfalls mit Sexspielzeug Hygienereiniger einsprühen und einwirken lassen
  5. den Sauger auf Stufe fünf hochschalten und ca. eine Minute in warmes Wasser legen
  6. anschließend den womanizer wieder aus dem Wasser herausnehmen, ausschütten und weiter laufen lassen, bis keine Geräusche mehr ertönen, die durch das Wasser verursacht werden
  7. nun einfach nur nochmal den Knopf am Ende gedrückt halten, bis der womanizer aus geht und ihn abtrocknen
  8. Kappe aufsetzen und schon steht der 2GO für die nächste Orgasmusrunde bereit

Der Praxistest – so macht sich der womanizer 2GO im Einsatz

Ich sitze also ganz gemütlich auf der Couch und tippe gerade den Testbericht über den womanizer 2GO, während meine Frau sich an der Nähmaschine an einem neuen Kleid versucht. Für den praktischen Teil brauche ich natürlich ein wenig weibliche Expertise. Ich Frage sie also:

„Schatz, wie fandest du denn eigentlich deinen neuen Lippenstift? Was hat dir gefallen und was ist dir eher negativ aufgefallen?“

Sie lässt von ihren Näharbeiten ab, kommt zu mir zur Couch, setzt sich quer über meine Beine, nimmt den Lippenstift in die Hand und dreht ihn nachdenklich hin und her.

„Also, der Anschaltknopf ist schon mal besser als bei dem anderen. Und er hat unglaublich power. Ich hab es beim ersten Mal ausprobieren nicht hoch bis zur Stufe 5 geschafft. Allerdings ist das Handling ein wenig komisch. Ich musste den irgendwie immer so an der Kante halten, weil ich ihn irgendwie immer gerade halten will.“

„Wie, an der Kante halten?“

„Na so!“ Sie schaltet den 2GO ein und hält ihn sich zwischen die Beine, um es mir zu demonstrieren. (Ganz nach Klischee hat sie natürlich genau zu diesem Zeitpunkt rein zufällig nur ein Kleid an…)

„Hmm, jetzt ist es irgendwie doch nicht so wie letztes Mal, jetzt lässt er sich ganz bequem in der Hand halten,“ fügt sie nach ein paar Sekunden des Ausprobierens an.

Geduldig beobachte ich sie, wie sie noch ein wenig rumprobiert, um noch etwas mehr Input für meinen Artikel zu bekommen. Doch alles, was ich ungefähr eine Minute später noch von ihr zu hören bekomme, war ein gehauchtes:

„Ich glaube, ich muss aufpassen, hier nicht gleich zu squirten.“

Schon wurde sie hinweggetragen von einem recht ordentlichen Orgasmus.

Von 0 auf Orgasmus in zwei Minuten – ich glaube, dazu muss ich nichts weiter ausführen. Der womanizer 2GO rockt genauso wie seine großen Geschwister.

  1. einschalten
  2. aufsetzen
  3. ???
  4. Orgasmus bekommen
  5. repeat

Eigentlich ganz einfach, oder? Und weil dieses Wunderwerk der Technik kontaktlos arbeitet, kann das Spiel nahezu endlos fortgesetzt werden. Hallo Multiorgasmus – zumindest ist es das, was meine Frau Valentina mit diesem Schmuckstück erlebt hat.

 

 

Aber, das kennen wir ja schon von den anderen womanizer Modellen und nichts anderes habe ich von dieser Version erwartet. Deshalb ist es interessanter, sich mal etwas genauer den Unterschieden zu widmen.

Leicht bedienbarer Anschaltknopf

Fangen wir mit der praktischen Überprüfung mal ganz unten an. Eines der großen Mankos des womanizer pro war und ist der Knopf zum Anschalten. Zwar hübsch in Form eines Edelsteins gestaltet, lässt er sich furchtbar schwer drücken und tut dann auch noch am Finger weh, weil er so spitz designt wurde. Weniger eleganter, dafür aber benutzerfreundlicher wurde das bei dem pro40 gelöst und jetzt auch bei dem 2GO. Der Taster lässt sich leicht drücken und leuchtet angeschaltet rot auf, was bei der Orientierung im Dunkeln ungemein hilft. Da der womanizer 2GO auch keine besonderen Programme bereit hält, sondern nur in der Intensität angepasst werden kann, reicht auch dieses eine Bedienelement. Durch mehrmaliges betätigen kann durch 5 Intensitätsstufen geschaltet werden – oben angekommen beginnt es dann einfach wieder von vorne. Längeres gedrückt halten schaltet ihn wieder aus.
Auch die Positionierung ist gut gewählt, sodass er sich während des Einsatzes problemlos bedienen lässt.

When it fits, it sits – super Handling mit kleinen Abstrichen

Trotz oder gerade wegen der recht ungewöhnlichen Form des Sextoys bietet es ein super Handling. Es liegt gut in der Hand und lässt sich leicht positionieren. Laut Valentina liegt der womanizer 2GO sogar noch besser in der Hand als die anderen Modelle.

Aufgrund der Funktionsweise bringt er jedoch ein womanizer immanentes Problem mit sich. Damit sich die optimale Saugwirkung entwickelt, muss der Silikonkopf mit der Öffnung ziemlich genau auf der Klitoris positioniert werden. Und genau damit hatte Valentina ein kleines Problem. Denn sie hatte das Bedürfnis, den Lippenstift möglichst gerade zu halten, was sie aber zu einer ein wenig ungemütlichen Handhaltung zwang. Wenn sie die Hand im Liegen bequem auf ihren Oberschenkel ablegte, musste sie den womanizer leicht drehen, so dass sie ihn an den Kanten halten musste. Das ist jetzt kein großes Problem, aber sollte doch zumindest mal erwähnt werden. Eine Lösung wäre ein um ca. 15Grad verdrehter Saugkopf, dann könnte frau das Toy noch bequemer handlen. Dabei müsste allerdings wiederum Rechts- und Linkshänder beachtet werden… Wie wir festgestellt haben, hängt das mit der Positionierung aber auch stark von der eigenen Position ab, also ob frau sitzt oder liegt. Aber ansonsten, super Arbeit vom womanizer Designteam.

Viel Power in einem kleinen Gehäuse

Der womanizer 2GO zeigt mal wieder: es kommt nicht auf die Größe an. Denn obwohl er ein gutes Stück kleiner ist, hat er eine mindestens genau so hohe Saugkraft, wie die anderen womanizer. Valentina hat es nicht mal bis zur fünften Stufe geschafft, sondern wurde vorher schon von einem überwältigendem Orgasmus übermannt. Mit dem Lippenstift müssen in Puncto Power also keine Abstriche gemacht werden.

Laut, lauter, womanizer

Dieses Sextoy in Handtaschenformat lässt sich vielleicht unauffällig mit sich herumtragen, aber auf keinen Fall unauffällig benutzen. Denn nach wie vor geht die Benutzung mit einer nicht unerheblichen Geräuschkulisse einher. Ein Problem, mit welchem womanizer seit Anfang an zu kämpfen hatte, das bisher aber nur teilweise gelöst werden können. Die Geräte sind zwar schon leiser geworden, zählen aber nach wie vor mit zu den lautesten unter allen Sextoys und übertreffen teilweise sogar noch die Lautstärke vom Magic Wand.
Der Lichtblick dabei ist, dass, wenn der womanizer einmal aufgesetzt ist und sich angesaugt hat, die Lautstärke deutlich gedämpft wird. Dann ist nur noch ein etwas tieferes Brummen zu hören, was man vielleicht mit einem arbeitendem Kühlschrank vergleichen könnte.

Bonustipp: Sich einfach in der Badewanne mit dem womanizer 2GO verwöhnen, denn unter Wasser ist er fast lautlos.

Stimulation durch den Womanizer bleibt Geschmacksache

Bleibt bei allem Lob, zum Schluss noch mal etwas Kritik zu äußern. Denn bei aller Orgasmusgarantie bleibt das Spielen mit dem womanizer doch Geschmacksache. Denn aufgrund der Form der Stimulation wird der Frau eine bestimmte Art des Masturbierens „aufgezwungen“. Der Saugkopf muss exakt auf die Klitoris aufgesetzt werden und darf auch zwischendurch nicht wegbewegt werden, sonst ist es vorbei bzw. der Orgasmus ruiniert.

„Herkömmliche“ Vibratoren laden dann doch zu mehr Bewegung und Spiel ein. Auch bei anderen Auflegevibratoren kann der ganze Intimbereich mit einbezogen werden. Frau kann rund um die Klitoris kreisen, mal sanft darüber streichen und sie dann doch wieder etwas direkter stimulieren.
Gerade bei Frauen, welche doch eher zu etwas mehr Bewegung und Unruhe neigen, sobald sie sich dem Orgasmus nähern, könnte die notwendige statische Haltung etwas problematisch werden.

Fazit – womanizer begeistert weiterhin

Womanizer 2GO und VerpackungDer womanizer 2GO begeistert auf ganzer Linie und überzeugt uns sogar noch mehr, als die anderen Modelle. Es gibt zwar ein paar klitzekleine Mankos, wie zum Beispiel das nicht ganz optimale Handling in manchen Positionen oder auch die Lautstärke, die wir allerdings auch schon zum Beispiel vom Magic Wand gewohnt sind. Geschmacksfrage ist natürlich die Art der Stimulation, die schon seit Anfang an kritisch diskutiert wurde. Aber das muss jede Frau für sich selbst entscheiden.

Die positiven Aspekte des neuen Lippensaugstiftes überwiegen definitiv – innovatives, interessantes Design gepaart mit einer unglaublichen Power, die frau in wenigen Augenblicken zum Orgasmus bringt sowie Wasserbeständigkeit.
Klar, einer näheren Musterung hält das Tarndesign des überdimensionierten Lippenstiftes nicht stand, aber ich finde die Idee witzig und dank der reduzierten Größe passt er dennoch bequem in die Handtasche. Beim Einsatz, zum Beispiel auf einer Party, fällt die Lautstärke dann auch nicht sonderlich ins Gewicht und dank der kurzen benötigenden Nutzungsdauer ist frau auch nur kurz weg, um schnell mal zu kommen.

Kaufen könnt ihr den womanizer 2GO jetzt unter anderem bei ORION im Onlineshop.

 

 

 


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Autorenprofil

Sascha

Sascha ist für das Redaktionelle bei Erosa zuständig. Vater zweier Kinder, verheiratet in einer offenen Ehe, geboren, aufgewachsen und wohnend in Dresden. Er hat schon immer ein brennedes Interesse an allem, was mit Erotik, Sexualität und Beziehung zu tun hat. Sein besonderes Steckenpferd sind Sextoys. Er arbeitet freiberuflich als Texter. Sein Angebot findest du hier auf Erosa unter "Wir".

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