Pique Lingerie – Starke Dessous für kurvige Weiblichkeit

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Mit heißen und perfekt passenden Dessous gegen Bodyshaming und für mehr Selbstliebe dem eigenen Körper gegenüber. Genau das ist die Vision von Heidi mit ihrem neuen Label Pique Lingerie – „gnadenlos dekadente Unterwäsche für üppige Kurven.“ Doch damit ihr Traum Wirklichkeit wird, braucht sie eure Unterstützung.
Wir haben uns mit ihr darüber unterhalten, wie man es schaffen kann, den eigenen Körper zu lieben, egal, welche Form er hat. Und natürlich darüber, was Pique Lingerie eigentlich ist.

 

Hallo Heidi! Warum braucht die Welt Piqué Lingerie? Gibt es nicht schon Dessous in Hülle und Fülle?

Ja gibt es – aber nicht für große Körbchen, von sexy ganz zu schweigen. An der Schnittstelle zwischen erotisch, geschmackvoll und groß arbeiten leider die wenigsten. Und deswegen will ich mit Pique Lingerie auch genau da ansetzen.

Ich kann mich noch erinnern, dass dieser Mangel an reizvoller Wäsche bei mir immer unterbewusst den Gedanken aufgeworfen hat „wenn es keine sexy Unterwäsche für mich auf dem Markt gibt, dann soll ich diese schönen Sachen mit meinem dicken Körper wahrscheinlich auch nicht tragen. Ich bin dafür weder attraktiv noch sexy genug.“ Und ich glaube ich bin nicht die Einzige, bei der diese Botschaft so ankam. Und das möchte ich ändern.

Wie ist deiner Meinung nach die Akzeptanz des eigenen Körpers mit einer erfüllten Sexualität verknüpft?

Man kann sich nicht sexuell entfalten wenn man sich nicht in seinem Körper wohl fühlt. Wenn man mit seinem Körper dauernd auf dem Kriegspfad ist, kommt man meiner Meinung nach nicht dazu, sich in der eigenen Sexualität zu spüren. Man muss den Körper (und das Hirn) frei genießen lassen können und das geht meist nicht, wenn man sich fragt, wie groß der Bauch in dieser Position wohl aussieht und ob man unter Anbetracht dessen lieber das Licht aus macht. So kann man sich ja auf gar nichts einlassen. Man muss loslassen können, sich den Gefühlen und Sinneseindrücken hingeben.

 

Pique Lingerie Sybari BH hinten

Wie war das bei dir? Gab es bei dir auch Phasen, in denen du deinen Körper überhaupt nicht gemocht hast und sich das auf dein Sexleben ausgewirkt hat?

Ja total. Ich habe mich hauptsächlich wegen meiner großen Brüste geschämt. Mir wurde immer zu verstehen gegeben, dass ich sie verstecken müsse, denn Dekolletee war in meiner Familie sehr schambehaftet. Zu dick war ich dann auch noch. Jedes Mal, wenn ich mit jemandem geschlafen habe, hatte ich Angst, dass er oder sie mich doch nicht attraktiv oder körperlich anziehend findet. Im Bett war ich verlegen, schüchtern und verklemmt und traute mich nie an die Dinge heran, die mich gereizt haben, denn wer will das schon mit jemand machen, der so aussieht wie ich? So war zumindest der Gedankengang. Eigentlich ziemlich traurig.

Trotz allem stellst du jetzt Dessous her – wie hast du diesen Umschwung geschafft von „Ich mag mich überhaupt nicht!“ zu „Hm, eigentlich bin ich doch ziemlich sexy!“ Was war da dein Schlüsselerlebnis?

Meine Neugierde hat mich gerettet. Sexuelle Tabus haben mich schon immer interessiert, vielleicht auch weil ich mich nie da dran getraut habe. Besonders BDSM hat mich fasziniert.

Irgendwann nahm ich dann meinen ganzen Mut zusammen und ging auf eine Fetischparty. Und ich war hin und weg. Von der Freiheit, der Offenheit, und dem ungezügelten Hedonismus, den ich bis jetzt überhaupt nicht kannte. Was mich aber am meisten beeindruckte war, wie die Partygänger mit ihrem Aussehen umgingen. Ob man unter dem engen Latexkleid den Bauch sieht oder das Winkfett beim Gertenschwung mitschwingt war herzlich egal. Ausschlaggebend war die selbstbewusste Ausstrahlung und die Chemie zwischen zwei Spielpartnern.

Die Menschen die ich sah waren mir echt ein Vorbild. Sie trugen was sie wollten, machten was sie wollten, und das auch noch ganz selbstbewusst. Und ich machte es ihnen Stück für Stück nach. Mit jeder weiteren Party legte ich meine Schüchternheit ab, wurde selbstbewusster, experimentierfreudiger und entfaltete mich sexuell.

Pique Lingerie Sybari BH Bett

Für deine ersten Dessous hast du dich ja auch vom BDSM inspirieren lassen. Erzähl doch mal ein wenig über den Sybari Bra und wie sich darin BDSM-Elemente wiederfinden.

Mir war es wichtig, die dominanten sowie submissiven Seiten des BDSM widerzuspiegeln. Es ist zu oft so, dass v.a. im Dessousbereich Frauen nur von der submissiven Seite gezeigt werden. Die Stärke die dazu gehört, sich jemandem hinzugeben, wird kaum gesehen. Und dominante Frauen werden tendenziell ignoriert.

Der Sybari BH kombiniert deswegen bewusst Bondageelemente – die Ästhetik des gefesselt Werdens – mit der starken Optik von (veganem) Leder, um genau dieses Spannungsfeld widerzuspiegeln.

Das sieht man auch in unseren Fotos. In Pique Lingerie liegt man nicht hilflos auf einer roten Samtcouch. Man spielt, genießt, fordert heraus und zeigt Erotik und Stärke, egal ob man dominant oder devot ist.

Also ist die von dir erdachte Unterwäsche eher etwas aus dem Kinky-/Fetischbereich? Oder an wen hast du bei diesen besonderen Dessous gedacht?

Die Dessous sind für jede, die etwas sucht, was die eigene Sexualität und Power unterstreicht, oder diese ab und an herauskitzelt, wenn sie mal schlummert.

Dazu muss ich sagen, dass ich Behauptungen, dass gewisse Kleidungsstücke zu mehr „Empowerment“ führen, für totalen Schwachsinn halte. Stärke kommt von innen und ‚empowern’ tut man sich selber. Wir sind bereits schön und sexy und brauchen deswegen auch nichts zu kaufen was uns auf magische Weise zu einem anziehenden und starken Wesen macht.

Dessous können jedoch sehr behilflich sein, einen in eine gewisse Stimmung zu bringen und die eigene Stärke nach außen zu tragen und zu zeigen. Und das ist auch sehr wertvoll und wichtig.

 

Sind bei erfolgreicher Crowdfunding Kampagne auch schon weitere Kreationen in Planung?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe noch so viele Ideen und kann es gar nicht erwarten sie umzusetzen, denn ich weiß, dass ich vielen damit einen sehnlichen Wunsch erfülle. Deswegen freue ich mich auch über jede Unterstützung der Kampagne, denn wenn ich bis zum 4. September nicht den Gesamtbetrag zusammen kriege, bekomme ich gar nichts und es wird Pique Lingerie nicht geben. Das wäre wirklich sehr enttäuschend für mich.

 

 

Aktuell befindet sich Pique Lingerie noch in der Kickstarterkampagne, mit der die erste Produktion finanziert werden soll. Wenn ihr schnell seid, könnt ihr euch jetzt noch die Sonderkickstarterrabatte sichern und eure wundervollen Kurven als eine der ersten mit diesem einzigartigen BH umhüllen.

Geht einfach auf die Kickstarterseite von Pique Lingerie und unterstützt Heidi in ihrem Vorhaben. Mehr Infos gibts auch auf ihrer Homepage oder ihr stattet der Facebookseite mal einen Besuch ab.


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Autorenprofil

Sascha

Sascha ist für das Redaktionelle bei Erosa zuständig. Vater zweier Kinder, verheiratet in einer offenen Ehe, geboren, aufgewachsen und wohnend in Dresden. Er hat schon immer ein brennedes Interesse an allem, was mit Erotik, Sexualität und Beziehung zu tun hat. Sein besonderes Steckenpferd sind Sextoys. Er arbeitet freiberuflich als Texter. Sein Angebot findest du hier auf Erosa unter "Wir".

2 Kommentare

  1. Das sieht wirklich unfassbar gut aus. Das würde ich auch gerne tragen, freue mich schon auf das, was da noch so kommt 😉
    Viel Erfolg weiterhin.
    Sabrina

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