Der Desire g-spot Vibrator von Lovehoney

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Einmal Top und einmal Flop gab es bisher von Lovehoney – der G-Punkt Vibrator aus der Lovehoney – Reihe „Desire“ soll die Bilanz nun richten.
Wie rezensiert Mann überhaupt einen Vibrator, mag sich die geneigte Leserin fragen? Schließlich sind da die Testmöglichkeiten für einen Vibrator recht begrenzt. Und gerade wenn es Spielzeug speziell für den G-Punkt ist, gestaltet sich das Ganze schon rein anatomisch schwierig.
Was liegt also näher, als eine Vertreterin des weiblichen Geschlechtes, vornehmlich die eigene Frau, zu Rate zu ziehen.

Liebling, könntest du mal bitte kurz herkommen?
Ja, was gibt´s … Oh, der ist aber hübsch!

Und schon nimmt der Orgasmus seinen Lauf. Es ist doch schön, wenn man so einfach das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann. Meine Frau macht quasi meine Arbeit und wenn der Vibrator einen ordentlichen Dienst leistet, springt für mich hinterher vielleicht auch noch mehr als der Erfahrungsbericht für die Rezension hier heraus …

Fakten, Fakten, Fakten

Doch bevor wir zum spannenden Teil kommen, erstmal die obligatorischen technischen Daten. Wir wollen schließlich wissen, womit wir es hier überhaupt zu tun haben.

Der Desire G-Spot Vibrator ist ein stattliches, schickes Stück Silikon, ausgestattet mit zwei kraftvollen Vibrationsmotoren. Er ist 22,5 cm lang wobei sich der nutzbare Teil auf etwa 15 cm erstreckt. An der Spitze, welche den G-Punkt massieren soll, hat der Vibrator einen Umfang von ca. 11 cm.

Verpackung Lovehoney G-PunktIns Haus kommt er ordentlich verpackt und mit einem überaus praktikablen Hardcase-Cover. Das ist zwar etwas groß, um es mal schnell in der Handtasche zu verstauen, bietet aber dadurch reichlich Platz für weitere Utensilien, die es für das Liebesspiel braucht. Kondome, Gleitgel, Buttplug, noch ein kleiner Ersatzvibrator für Unterwegs – das Übliche eben, finden dort neben dem Desire bequem Platz.

Wie für einen G-Punkt Vibrator üblich, ist er vorne an der Spitze Form Lovehoney G-Punktetwas gebogen, damit er den richtigen Punkt genau trifft und ihn mit sanften oder auch stärkeren Vibrationen verwöhnen kann. Die Spitze sieht dabei aus, als wäre sie ein wenig der Eichel des männlichen Äquivalents nachempfunden. Ganz vorne befindet sich der eine, etwas weiter unten im Schaft der zweite Vibrationsmotor. Über drei Knöpfe am Griff, welcher mit einem eleganten Band aus schwarz glänzendem Kunststoff abgesetzt ist, lässt sich das Gerät bedienen. Mit Plus und Minus wird zwischen zwölf Geschwindigkeitsstufen hin und her geschaltet, während der mittlere Knopf über den Vibrationsrhythmus entscheidet. Beide Vibrationen zusammen, nur vorne oder hinten oder vielleicht doch lieber abwechselnd. Ganz wie die Lust es gerade verlangt.

Für ein vernünftiges Sex-Toy mittlerweile Pflicht, besteht auch der Desire G-Spot Vibrator aus medizinischem Silikon, welches in dunklem Lila gehalten ist. Diese Farbgebung scheint in der Sexspielzeug-Branche gerade in Mode zu sein.

Optisch und qualitativ gibt es also nichts zu bemängeln, der Vibrator macht ganz im Gegenteil einen richtig guten Eindruck. Gutes Material, was sich angenehm anfühlt. Die Knöpfe lassen sich problemlos bedienen und ganz wichtig: er riecht nicht. Ein Sexspielzeug, was schon beim Auspacken einen typisch gummiartigen Geruch verströmt, zeugt von schlechter Qualität und sollte umgehend wieder eingepackt und an den Absender zurückgeschickt werden.

Der Testlauf – Vibrationen mit Bumms

Nun, nach dem Vorgeplänkel, folgt jetzt die Kür – der Praxistest. Hält der Vibrator wirklich das, was der erste Eindruck verspricht?

Während ich noch an den ersten Zeilen der Rezension hier feile, hat meine Frau sich schon mit dem guten Stück zurückgezogen. Und es dauert auch gar nicht lange, da erklingen wohlige Geräusche aus dem Schlafzimmer. Ich lächle. Der Vibrator scheint seinen Zweck zu erfüllen. Kein Wunder, denn schließlich wummerten die Vibrationsmotoren schon in der Hand ziemlich kräftig. Doch hat der Vibrator auch das, was Frau dazu veranlasst, ihn immer griffbereit in der Nachttischschublade aufzubewahren und es zu leichten Panikattacken kommen kann, wenn der Akku mitten im Spiel nach (zu) häufiger Benutzung keinen Saft mehr hat?

Das Stöhnen aus dem Schlafzimmer wird lauter und lauter. Kleine, spitze Schreie mischen sich darunter und dann plötzlich wieder Stille. Mein Lächeln wird breiter – das klang nach einem guten Orgasmus. Ich warte noch kurz – will meine Frau ja nicht in ihren Nachwehen stören – und geselle mich dann zu ihr. Zeit für ein „Auswertungsgespräch“.

Ihrer Meinung nach ist der Desire G-Spot ein sehr solider Vibrator, der sie zuverlässig und ohne Probleme zum Orgasmus gebracht hat. Sie ist begeistert über die Power, welche die beiden kleinen Vibrationsmotoren haben, die auch unabhängig voneinander gesteuert werden können. Material, Größe und Handling sind tadellos. Auch eingeführt empfand sie ihn als angenehm ausfüllend und auch das gebogene Ende traf gelegentlich einen guten Punkt. Was ihr allerdings kaum was gebracht hat und was dem Vibrator aber eigentlich seinen Namen gibt, waren die „G-Punkt Vibrationen“. Sie sagt, dass trotz dem Ausprobieren verschiedener Stellungen sich das zwar sehr angenehm angefühlt hat, aber von Orgasmuspotential weit entfernt war. (Das kann allerdings bei einer anderen Frau auch schon wieder ganz anders aussehen.) Weshalb sie dann doch wieder dazu übergegangen ist, ihre Klitoris zu stimulieren. Und dort hat er, wie schon angemerkt, einen wirklich guten Job gemacht. Hätte sie gerade noch einen zweiten Vibrator zur Hand gehabt, hätte sie sich aber auch vorstellen können, den Desire G-Spot als Dildo zu verwenden – denn dafür eignet er sich ihrer Meinung nach auch bestens.

Ein zweiter Eindruck

Bekanntlich ist ja jede Frau anders, deshalb wollte ich noch eine Zweitmeinung einholen. Zum leben wir in einer netten Hausgemeinschaft und schnell hat sich die Nachbarin bereiterklärt, sich ein paar vergnügliche Minuten mit dem Vibrator zu gönnen. Zumindest wollte sie das tun. Denn der erste Versuch wurde rüde unterbrochen als der Vibrator mitten im Spiel den Geist aufgab … Aber bis zu diesem Zeitpunkt war sie hellauf begeistert umso größer war die Enttäuschung über den plötzlichen Vibrationstod.

Eine Handelsübliche Banane zum Größenvergleich.

Also Ladekabel runtergereicht, aufgeladen und zweiter Versuch. Diesmal mit vollem Erfolg. Sie berichtet fast nur gutes. Besonders angetan haben es ihr die Vibrationsprogramme, die hat sie voller Vergnügen hoch und runtergeschaltet. Das einzige Manko ist ihre Meinung nach die Größe, zumindest dann, wenn frau es sich mal ohne viel Vorspiel und Aufwärmen schnell fünf Minuten gemütlich machen will. Denn dann ist er ihrer Meinung nach zum Einführen zu groß, was natürlich bei einem G-Punkt Vibrator nicht besonders günstig ist. Das Problem stellt sich allerdings nicht, wenn frau schon mittendrin und feucht genug ist. Dann steht dem G-Punkt Vergnügen nichts mehr im Weg.

 

 

Wenn ihr neugierig geworden seid und euch selbst von der Kraft der Vibrationen überzeugen wollt, dann könnt ihr den Desire g-spot Vibrator hier kaufen. Oder ihr stöbert einfach so ein wenig auf der Lovehoney Seite.

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Autorenprofil

Sascha

Sascha ist für das Redaktionelle bei Erosa zuständig. Vater zweier Kinder, verheiratet in einer offenen Ehe, geboren, aufgewachsen und wohnend in Dresden. Er hat schon immer ein brennedes Interesse an allem, was mit Erotik, Sexualität und Beziehung zu tun hat. Sein besonderes Steckenpferd sind Sextoys. Er arbeitet freiberuflich als Texter. Sein Angebot findest du hier auf Erosa unter "Wir".

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